Was du deiner Katze fütterst, entscheidet über ihre Gesundheit, Lebensdauer und Lebensqualität. Katzen sind obligate Karnivore – sie sind darauf angewiesen, tierisches Protein zu fressen. Pflanzenbasierte oder rein vegetarische Kost kann sie krank machen.
Was Katzen wirklich brauchen
- Hochwertiges tierisches Protein: Hauptbestandteil jeder Mahlzeit
- Taurin: Essentielle Aminosäure, nur in tierischen Produkten – Mangel führt zu Herzerkrankungen und Blindheit
- Arachidonsäure: Essentielle Fettsäure aus Tiergewebe
- Vitamin A: Katzen können Beta-Karotin nicht umwandeln – Vitamin A direkt aus Leber nötig
- Viel Wasser: Katzen trinken von Natur aus wenig – Nassfutter liefert Flüssigkeit automatisch
Nassfutter, Trockenfutter oder BARF?
| Futterart | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Nassfutter | Hoher Wassergehalt, schmackhaft, artgerecht | Teurer als Trockenfutter |
| Trockenfutter | Günstig, lange haltbar | Geringer Wassergehalt, höherer Kohlenhydratanteil |
| BARF (rohes Fleisch) | Sehr artgerecht, kontrollierbare Zutaten | Zeitaufwändig, Hygiene nötig, Nährstoffkenntnisse nötig |
⚠️ Trockenfutter als alleinige Ernährung erhöht das Risiko für Harnwegserkrankungen, da Katzen von Natur aus wenig trinken. Nassfutter oder zumindest Wasser-Supplementierung ist wichtig.
Gutes Katzenfutter erkennen
- Fleisch oder benannte Fleischquelle (z.B. „Hühnchen“) sollte an erster Stelle stehen
- Mindestens 70-80% Fleischanteil im Nassfutter
- Keine übermäßige Verwendung von Getreide oder Zuckerarten
- Taurin und essentielle Nährstoffe erwähnt oder analytisch nachgewiesen
Mehr: Nassfutter vs. BARF | Wieviel Futter braucht meine Katze?

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