Wurmkur & Parasitenschutz bei Katzen: Was du wirklich wissen musst

Parasiten sind unsichtbare Mitbewohner, die deiner Katze dauerhaft schaden können. Viele Katzenbesitzer unterschätzen das Risiko – auch für reine Wohnungskatzen. Hier erfährst du, welche Parasiten gefährlich sind und wie du deine Katze effektiv schützt.

Die wichtigsten Parasiten bei Katzen

ParasitWo / WieSymptome
SpulwürmerIm Darm, Übertragung über Kot, BeuteAufgeblähter Bauch, Erbrechen, Durchfall
BandwürmerÜber Flöhe oder BeuteReisgröße Glieder im Fell/Kot sichtbar
HerzwürmerÜber Mücken, seltener in DeutschlandHusten, Atemnot
FlöheFell, UmgebungJuckreiz, Kratzen, Hautprobleme
ZeckenAußenbereich, Übertragung von BorrelioseSichtbar im Fell, lokale Reizung
MilbenOhren (Ohrmübchen) oder HautSchwarzes Sekret im Ohr, Kratzen
Giardien / KokzidienEinzeller, über kontaminiertes WasserAnhaltender Durchfall

Wurmkur: Wie oft ist nötig?

KatzentypEmpfehlung
Reine Wohnungskatze1-2x jährlich oder nach Stuhlprobe
Katze mit Freigang4x jährlich (alle 3 Monate)
Jägerisch aktive KatzeMonatlich oder nach tierärztlicher Empfehlung
KittenAb 2. Lebenswoche, mehrfach in den ersten Monaten

Flöhe & Zecken: Ganzjähriger Schutz sinnvoll

Anders als viele denken, überleben Flöhe in beheizten Wohnungen das ganze Jahr. Zecken sind bei Temperaturen über 7°C aktiv – in milden Wintern also fast ganzjährig. Sprich mit deinem Tierarzt über ein ganzjähriges Parasitenschutz-Konzept.

Wichtig: Auch Wohnungskatzen brauchen Schutz

Flöhe können über Schuhe und Kleidung in die Wohnung gelangen. Bandwurmeier überleben in der Umgebung. Selbst Wohnungskatzen sind nicht völlig gesschützt.

Mehr: Flöhe bei Katzen | Impfungen für Katzen

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